Referenzprogramm

DAS REFERENZPROGRAMM

Die Wiener Privatklinik hat ein Referenzprogramm entwickelt, das speziell auf die niedergelassenen Ärzte ausgerichtet ist.

Sinn und Zweck des Referenzprogrammes ist es, den niedergelassenen Ärzten die Möglichkeit zu geben, an der Behandlung ihrer zusatzversicherten Patienten im Krankenhaus teilzunehmen. Das Wissen des Hausarztes über die Krankheitsgeschichte und die Gründe, die eine stationäre Aufnahme notwendig machen, sind bei einer stationären Behandlung von wesentlicher Bedeutung und sollen auch abgegolten werden.

Der Arzt wird daher in die Behandlung des Patienten integriert und erhält dafür einen Honoraranteil des die Behandlung durchzuführenden Facharztes nach dem Honorarschema der privaten Krankenversicherungen.

Wesentlich ist jedoch, dass Sie schon bei der Aufnahme des Patienten darauf hinweisen, dass es sich um die Aufnahme im Rahmen des Referenzprogrammes handelt und dass Sie im weiteren Verlauf der Behandlung durch die entsprechende in der Krankengeschichte dokumentierte Eintragungen Ihre Mitbehandlung nachweisen.

Ziele des Referenzprogramms sind,

  • den Patienten auch während und nach einem stationären Aufenthalt dem primär zuweisenden Arzt zu erhalten,
  • dem zuweisenden Arzt die Möglichkeit zu bieten, Fachärzte (Referenzärzte) selbst auszusuchen und mit ihnen gemeinsam einen Therapieplan zu erstellen,
  • dem primär zuweisenden Arzt für seine vor und während des stationären Aufenthaltes am Patienten geleistete Arbeit ein angemessenes Entgelt zu garantieren, welches aufgrund der Arbeitsaufteilung vom Honorar des Referenzfacharztes getragen wird.

Der zuweisende Arzt entscheidet, welchen der zur Auswahl stehenden Referenzärzte er zur Betreuung seines Patienten zuziehen möchte. Damit ist die Möglichkeit geboten, eine optimale medizinische Betreuung einzufordern und gleichzeitig an der Behandlung selbst aktiv teilzunehmen. Die ständige Erreichbarkeit des Referenzarztes ist ebenso gewährleistet, wie die für die Behandlung erforderliche Kommunikation zwischen dem erwählten Referenzarzt und Ihnen.

Die für dieses Programm notwendigen administrativen Arbeiten bis hin zur Verrechnung werden von der Wiener Privatklinik erledigt.

Abwicklung des Referenzprogramms

Der Erstbehandler hat nach diesem Programm die Möglichkeit Privatpatienten in die Wiener Privatklinik zur stationären Behandlung einzuweisen.

Wir bieten Ihnen drei Möglichkeiten

  1. Die Primärbehandlung übernimmt der Einweiser selbst - der Arzt erhält dafür das volle Behandlungshonorar.
  2. Er bittet einen Referenzfacharzt um konsiliare Tätigkeiten beziehungsweise konsekutive operative Versorgung des Patienten. Der Referenzfacharzt erhält dafür ein Konsiliar- bzw. Behandlungshonorar.
  3. Der Erstbehandler (=Zuweiser) übergibt den Patienten einem von ihm selbst bestimmten Referenzfacharzt zur Aufnahme und Therapie in der Wiener Privatklinik, bleibt jedoch Mitbehandler des Patienten und erhält für seine Leistung ein anteiliges Honorar.