Herz-Kreislauf-Untersuchung – Früherkennung und Diagnose

Herz-Kreislauf-Untersuchung – Früherkennung und Diagnose

Herz-Kreislauf-Untersuchung? Wozu?

Ihr Herz schlägt täglich mehr als 100.000mal. Es ist der unermüdliche Motor Ihres Kreislaufes.  Dass  es störungsfrei funktioniert ist eine unabdingbare Voraussetzung für Ihre Sicherheit und Lebensqualität.  Regelmäßige Herzuntersuchungen in Verbindung mit einem gesunden Lebensstil minimieren Ihr Erkrankungs- und Infarktrisiko.

Wie verläuft eine Herz-Kreislauf-Untersuchung?

Die Bandbreite an Methoden, einer Erkrankung von Herz und Kreislauf auf die Spur zu kommen, ist beachtlich.  Erste Aufschlüsse im Rahmen einer Herzuntersuchung geben eine Puls- und Blutdruckmessung und das Abhorchen mit dem Stethoskop. Um den Zustand Ihres Herzens und Ihrer Herzkranzgefäße genauer zu beurteilen, sind häufig weitere Untersuchungen nötig. Hierzu zählen:

  • Das Ruhe-EKG
    Ein EKG zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens auf. Dazu werden kleine Elektroden am Oberkörper befestigt, welche die elektrischen Impulse des Herzens an ein EKG-Gerät weiterleiten. Das EKG erfasst Herzrhythmusstörungen, gibt Hinweise auf frühere Herzinfarkte und signalisiert allenfalls auch einen akuten Herzinfarkt. Das Ruhe-EKG ist eine erste Kontrolle, allerdings nicht sehr empfindlich.

 Tiefere Einblicke bietet das

  • Belastungs-EKG mittels Fahrrad-Ergometer oder Laufband.
    Bei dieser auch Ergometrie genannten Untersuchung wird die Funktion und Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf  wird unter körperlicher Belastung kontrolliert. Ergometrie erlaubt die Beurteilung des Blutdruckverhaltens, der Sauerstoffversorgung des Herzens, allfälliger Herzrhythmusstörungen unter Belastung, Herzmuskelschwächen und  bestimmter Herzklappenerkrankungen.
    Das Belastungs-EKG ist deutlich aussagekräftiger als ein Ruhe-EKG allein, und in Verbindung mit einer Blutdruckmessung auch die aussagekräftigste generelle Kreislaufuntersuchung. Es muss jedoch im Verdachtsfall durch weitere Untersuchungen ergänzt werden, zum Beispiel durch ein Langzeit-EKG mit einem tragbaren Gerät, das die Herzfunktion über mindestens 24 Stunden aufzeichnet.
  •  Echokardiografie
    Ein Echokardiogramm ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Herzultraschall macht die Bewegung und Struktur des Herzens sichtbar und zeigt  z. B. Herzklappenfehler und abnormale Verläufe bei der Herzkontraktion. Krankhafte Veränderungen an den Herzkranzgefäßen macht die Echokardiographie jedoch nicht sichtbar. Sie diagnostiziert man mittels
  • Angiographie
    Bei einer Angiographie wird unter örtlicher Betäubung ein Katheter in eine Arterie der Leistengegend eingeführt und bis zum Herzen und den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Über den Katheter wird dann ein Kontrastmittel in die zu untersuchende Herzregion gespritzt, um anschließend mit Hilfe von Röntgenaufnahmen die Herzkranzgefäße beurteilen zu können. Auf dem Röntgenfilm ist genau sichtbar, ob, wie viele und wo sich Gefäßverengungen befinden.

Warum Herz-Kreislauf-Untersuchung an der Wiener Privatklinik?

Die  Wiener Privatklinik bietet Ihnen nicht nur einige der besten Fachärzte Wiens, sondern auch Spezialisten und die nötige diagnosetechnische Ausrüstung für alle Untersuchungen, die erforderlich werden könnten, wenn die Herz-Kreislaufuntersuchung den Verdacht auf eine Erkrankung liefert. Und die besten Spezialisten für die sofortige Behandlung solcher Erkrankungen. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung auf höchstem Niveau sind der beste Garant für ein langes, beschwerdefreies Leben.

Nähere Informationen zur Herz-Kreislauf-Untersuchung bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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