Lungenuntersuchung – Früherkennung und Diagnose

Lungenuntersuchung – Früherkennung und Diagnose

Lungenuntersuchung? Wozu?

Durchschnittlich 20.000 Liter Luft atmet der Mensch durchschnittlich täglich ein und aus. So lange die Lunge ohne Beeinträchtigungen funktioniert, wird dem Körper lebensnotwendiger Sauerstoff zu- und giftiges Kohlendioxid abgeführt. Lungenfunktionsuntersuchungen sind deshalb ein wesentlicher Teil jeder umfassenden Vorsorgeuntersuchung.  Wie umfassend und eingehend sie ausfallen, hängt vom individuellen Zustand des Patienten ab.

Wie verläuft eine Lungenuntersuchung?

Zunächst kontrolliert der Arzt den Patienten auf äußere Symptome einer Lungenerkrankung, etwa blaue Lippen und Finger, Veränderungen der Fingernägel, Verformungen des Brustkorbs, Veränderungen der Atmung und Husten. Durch Tasten prüft er anschließend, ob die Atembewegung des Brustkorbs symmetrisch ist, und kontrolliert Schilddrüse, Luftröhre und Lymphknoten durch Druck oder beim Beklopfen vorliegen. Mit dem Stethoskop werden die Atemgeräusche kontrolliert. Dem erfahrenen Arzt erschließen sich bereits daraus wichtige Hinweise auf allfällige Erkrankungen von Lunge und Brustfell.

Tiefere Einblicke erlauben neben Untersuchungen an Blut- und Speichelproben vor allem Lungenfunktionsuntersuchungen wie

  • Spirometrie/Ergometrie zur Bestimmung der maximalen Atemkapazität  und zur Diagnose einer Verengung der Atemwege oder verringerten Ausdehnungsfähigkeit der Atemorgane. Bei der Untersuchung muss der Patient in ein Mundstück atmen, während seine Nase verschlossen ist.

  • Peak-Flow-Messung: Der Spitzenfluss bei der Ausatmung kontrolliert den Verlauf bei bestimmten Lungenerkrankungen wie Asthma, um Verschlechterungen möglichst frühzeitig entgegenwirken zu können.

  • Bodyplethysmografie: Damit lassen sich – neben den wie bei der Spirometrie gewonnenen Messgrößen – auch das Gasvolumen im Brustkorb und der Widerstand in den Atemwegen bestimmen, zwei weitere Parameter der Lungenfunktion, die bei Krankheiten verändert sind.

  • Thorax-CT:  Die Thorax-Computertomographie erzeugt Schicht für Schicht zweidimensionale Bilder von Organen und Geweben erzeugt, die im Bedarfsfall zu dreidimensionalen Abbildungen zusammengesetzt werden, um einen räumlichen Eindruck des Organs zu gewinnen. Auf CT-Darstellungen werden Gewebe und Organe und ihre krankhaften Veränderungen praktisch überlagerungsfrei dargestellt und sind daher deutlich besser zu erkennen als auf konventionellen Röntgenaufnahmen.

Warum Lungenuntersuchung an der Wiener Privatklinik?

Die  Wiener Privatklinik bietet Ihnen nicht nur einige der besten Fachärzte Wiens, sondern auch Spezialisten und die nötige diagnosetechnische Ausrüstung für alle Untersuchungen, die erforderlich werden könnten, wenn die Lungenuntersuchung den Verdacht auf eine Erkrankung liefert. Und die besten Spezialisten für die sofortige Behandlung solcher Erkrankungen. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung auf höchstem Niveau sind der beste Garant für ein langes, beschwerdefreies Leben.

Nähere Informationen zur  Lungenuntersuchung bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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