Mammographie – Ablauf, Vorteile und Alternativen

Mammographie – Ablauf, Vorteile und Alternativen

Mammographie - was ist das?

Bei einer Mammographie wird die Brust mit einem speziellen Röntgengerät in zwei, manchmal auch in drei Ebenen durchleuchtet. Ziel dieser Untersuchung ist es, eine etwaige Brustkrebs-Erkrankung in einem möglichst frühen Stadium ihrer Entwicklung zu entdecken. Zu einem Zeitpunkt also, zu dem einerseits die betroffene Frau noch keine Beschwerden verspürt. Und zu dem andererseits oft noch  Heilung durch eine rechtzeitige, entsprechende Therapie erzielt werden kann.

Mammographie – wann?

Die jüngste Fassung des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogrammes empfiehlt:

  • zwischen 45. und 69. Lebensjahr regelmäßige Mammographie (bei unauffälligem Befund alle zwei Jahre)
  • zwischen 40. und 44. Lebensjahr beziehungsweise ab dem 70. Lebensjahr: Durchführung einer Mammographie auf Wunsch der Patientin
  • Bei Vorliegen von bestimmten Veränderungen der Brust, bei Vorliegen von Brustkrebs und je nach individuellem Risiko können zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen geboten sein, denn je nach Vorbelastungsfaktoren kann ein um bis zu 85 Prozent erhöhtes Erkrankungsrisiko vorliegen.

Mammographie – wie?


Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung. Um eine möglichst detailreiche Aufnahme zu erhalten, ist es notwendig, die Brüste etwas abzuflachen. Dies geschieht mithilfe zweier Platten, von denen eine den Röntgenfilm bzw. den Röntgendetektor enthält. Die Brust wird auf diese Detektorplatte gelegt und mithilfe einer zweiten, verschieblichen Plastikplatte angepresst. Das Abflachen der Brüste kann als unangenehm empfunden werden. Dieser Schritt der Untersuchung dauert allerdings nur einige Sekunden. Dichte und Schmerzempfindlichkeit der Brust verändern sich im Laufe des Zyklus. Aus diesem Grund sollte eine Mammographie am besten zwischen dem sechsten und dem zwölften Zyklustag durchgeführt werden. Das Brustgewebe ist in dieser Zyklusphase besonders gut beurteilbar.

Mammographie – gibt es Alternativen?

Die Röntgenuntersuchung der Brust – die Mammographie – ist die wichtigste international anerkannte und standardisierte Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. In Ausnahmefällen kommt auch die Magnetresonanztomographie(MRT) zur Anwendung.
Mit der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Brust steht eine weitere etablierte Methode zur Verfügung; ihre Genauigkeit ist jedoch abhängig von der Brustdichte. Im Gegensatz zur Mammographie besteht keine Möglichkeit, sogenannten Mikrokalk zu entdecken, der in manchen Fällen auf ein Oberflächenkarzinom in den Milchgängen hinweisen kann.

Mammographie  – warum in der Wiener Privatklinik?

Die Wiener Privatklinik bietet Ihnen nicht nur einige der besten Fachärzte Wiens, sondern auch Spezialisten und die nötige diagnosetechnische Ausrüstung für alle Untersuchungen, die erforderlich werden könnten, wenn die Mammographie den Verdacht auf eine Erkrankung liefert. Und die besten Spezialisten für die sofortige Behandlung solcher Erkrankungen. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung auf höchstem Niveau sind der beste Garant für ein langes, beschwerdefreies Leben.

Nähere Informationen zur Mammographie bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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