Röntgenuntersuchung – Ablauf, Vorteile und Alternativen

Röntgenuntersuchung – Ablauf, Vorteile und Alternativen

Röntgenuntersuchung  - was ist das?

In vielen Bereichen der Medizin ist Röntgen die schnellste, zuverlässigste und bewährteste Methode, um Verletzungen oder Erkrankungen festzustellen. Bei einer Röntgenuntersuchung werden Röntgenstrahlen, die mithilfe einer Röntgenröhre erzeugt werden, durch den Körper geschickt. Mittels Röntgenfilm bzw. digitalen Speichermedien werden diese Strahlen auf der anderen Seite wieder eingefangen.
Während Knochen und andere Gewebe mit sehr hohem Kalkgehalt (wie etwa Gallen- oder Nierensteine) einen Großteil der Strahlung aufnehmen und sehr gut im Röntgenbild sichtbar werden, sind Weichteilgewebe und Hohlorgane sehr strahlendurchlässig und deshalb weniger stark sichtbar. Um ihre Darstellung zu verbessern, wird in bestimmten Fällen ein kontrastverstärkendes Mittel (Kontrastmittel) verwendet.

Röntgenuntersuchung – wann?

Röntgendiagnostik eignet sich besonders gut zur Darstellung des knöchernen Skeletts (etwa zur Feststellung von Knochenbrüchen oder Fehlstellungen), aber auch zur Sichtbarmachung von Lungenerkrankungen (wie Entzündungen, Tumoren oder Flüssigkeitsansammlungen). Mammographie, die Röntgendarstellung der Brustdrüsen, ist bis heute die Methode erster Wahl bei der Früherkennung von Brustkrebs. Unter Einsatz von Röntgenkontrastmitteln können aber auch Gefäße (Arterien, Venen, Lymphgefäße), Hohlorgane (Magen-Darm-Trakt, Nieren, ableitende Harnwege, Gallenblase und Gallenwege, Gangsysteme), künstliche Hohlräume im Körper (wie Fisteln oder Abszesse) sowie Organe und Weichteile in der Computertomografie sichtbar gemacht und beurteilt werden.

Röntgenuntersuchung – wie?

Bei der Röntgenuntersuchung ist der Körper kurzfristig einer höheren Röntgenstrahlung ausgesetzt als im Alltagsleben etwa, durch Erdstrahlung oder durch Fernsehgeräte. Moderne Röntgengeräte mit kurzen Aufnahmezeiten halten die Strahlenbelastung äußerst gering. Besonders strahlenempfindliche Organe (wie etwa die Geschlechtsorgane) werden mit Bleischürzen oder Blenden abgeschirmt, um die Strahlendosis für die Organe so niedrig wie möglich zu halten. Werden Kontrastmittel zur Untersuchung eingesetzt, so werden Sie je nach Fall entweder über eine hautnahe Vene oder Arterie in den Blutkreislauf gespritzt, mittels Katheter oder Injektion eingebracht, oder sie gelangen durch Trinken in den Magen-Darm-Trakt.

Röntgenuntersuchung – gibt es Alternativen?

Sollten Sie schwanger sein oder ist eine Schwangerschaft nicht mit Sicherheit auszuschließen, werden die behandelnden Ärzte, wo irgend möglich, auf eine Röntgenuntersuchung verzichten. Generell wird in jedem Fall eine genaue Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt, bevor Sie einer Strahlenbelastung ausgesetzt werden. Wo angezeigt, wird man eventuell andere Untersuchungsmethoden einsetzen.

Röntgenuntersuchung – warum in der Wiener Privatklinik?

Die Wiener Privatklinik bietet Ihnen nicht nur einige der besten Fachärzte Wiens, sondern auch Spezialisten und die nötige diagnosetechnische Ausrüstung für alle Untersuchungen, die erforderlich werden könnten, wenn die Röntgenuntersuchung den Verdacht auf eine Erkrankung liefert. Und die besten Spezialisten für die sofortige Behandlung solcher Erkrankungen. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung auf höchstem Niveau sind der beste Garant für ein langes, beschwerdefreies Leben.

Nähere Informationen zur Röntgenuntersuchung bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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