Prostatakrebs - Diagnose und Behandlung

Prostatakrebs -
Diagnose und Behandlung

Prostatakrebs: Was ist das?

Als Krebs bezeichnet man allgemein bösartige Neubildungen, die durch die Entartung körpereigener Zellen entstanden sind. Krebszellen zeichnen sich durch einen veränderten Zellaufbau, das Einwachsen in umliegendes Gewebe und die Fähigkeit, Tochtergeschwülste (Metastasen) auszubilden aus.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern, wobei 90 Prozent von ihnen zum Zeitpunkt der Diagnose älter als 60 Jahre sind. Seine Entstehungsursache ist unklar.

Wird der Prostatakrebs im frühen Stadium durch Operation oder Bestrahlung behandelt, überleben über 80% der Patienten 10 Jahre und mehr, die meisten können als geheilt gelten. Auch in fortgeschrittenen Stadien kann die Erkrankung manchmal über Jahre unter Kontrolle gebracht und ein Fortschreiten verzögert werden.

Prostatakrebs: Symptome und Früherkennung

Ein jährliche Tastuntersuchung durch den Arzt ist der einzig verlässliche Weg, Veränderungen der Prostata frühzeitig zu erkennen.  Die Bestimmung eines im Prostatagewebe gebildeten Eiweißstoffes (PSA = prostataspezifisches Antigen) im Blut kann die Tastuntersuchung sinnvoll ergänzen. Weil es praktisch keine Frühsymptome gibt und die Krankheit umso erfolgreicher behandelt werden kann, je früher sie entdeckt wird, kommt der Früherkennungsuntersuchung eine besondere Bedeutung zu.

Prostatakrebs: Diagnose

Wird Verdacht auf Prostatakrebs festgestellt, folgen weitere Untersuchungen folgen. Es werden Gewebeproben entnommen. Nach der feingeweblichen Diagnosesicherung wird durch weitere Untersuchungen die Ausbreitung der Erkrankung bestimmt. Dazu gehören insbesondere eine Ultraschalluntersuchung der Prostata, eine Computertomografie des Beckens, sowie in Abhängigkeit von Histologie und PSA-Wert eine Skelettszintigrafie.

Prostatakrebs: Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Ausbreitung des Tumors. Eine Sonderstellung nehmen dabei sehr kleine, wenig bösartige Tumore ein. Hier ist die Alternative zur operative Entfernung der Prostata das "abwarten und beobachten", was speziell bei älteren Patienten Vorteile haben kann: die Operation bleibt ihnen erspart, und sie leben nicht weniger lang. Bei allen anderen auf die Prostata begrenzten Tumoren gibt es zwei gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten: die operative Behandlung und die Strahlenbehandlung von außen.

Ist die Erkrankung weiter fortgeschritten, kommen wieder Operation oder Bestrahlung in Betracht. In der Regel sind danach aber weitere Behandlungsmaßnahmen erforderlich, um die Heilungschancen zu erhöhen. Ist eine vollständige Entfernung bzw. Zerstörung des Tumorgewebes durch Operation oder Bestrahlung nicht möglich, oder hat der Krebs bereits andere Organe befallen, kommen medikamentöse Therapien in Betracht.

Nähere Informationen zur Erkennung und Behandlung von Prostatakrebs bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.