Nervenmobilisation

Nervenmobilisation

Auch das Nervensystem lässt sich mit manuellen Methoden behandeln:

Nervenmobilisation ist eine Technik der manuellen Medizin zur Behandlung lästiger Schmerzen wie z.B. Ischiasschmerz, Karpaltunnelsyndrom, Schmerzen bei der Bewegung der Wirbelsäule, der Streckung von Bein oder Arm, bei Gefühlsstörungen und Kribbelgefühl.

Solche Beeinträchtigungen können entstehen, weil Nervengewebe viel weniger elastisch und dehnfähig ist als Muskeln. Also müssen Nerven bei Bewegung unserer Arme und Beine, aber auch der Wirbelsäule teilweise bis zu 10cm zwischen anderen Geweben gleiten können.
Wird diese Gleitbewegung durch Einengung von außen gestört oder ist der Nerv im Inneren geschädigt, können starke Schmerzen auftreten.

Ob die äußere Gleitfähigkeit oder die innere Elastizität der Nerven gestört ist, lässt sich vor der eigentlichen Nervenmobilisation durch Tests feststellen. Bei den Übungen zur Nervenmobilisation wird der betroffene Nerv durch Beugen der entsprechenden Gelenke in gerade noch schmerzfreie Dehnung gebracht und dann wieder entspannt.

Durch wiederholte kleine Bewegungen des betroffenen Gelenkes bis zum Auftreten leichter Dehnschmerzen wird der Nerv gegen Unterlage oder Hüllstrukturen verschoben.

Im Sinne eines ganzheitlich orientierten Leistungsangebotes bietet Ihnen die Wiener Privatklinik Nervenmobilisation auf höchstem Qualitätsniveau.

Nähere Informationen zur Nervenmobilisation bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.