Meniskusriss - Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Meniskusriss -
Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Zwischen den gelenksbildenden Teilen des Ober- und Unterschenkelknochens liegen als Stoßdämpfer zwei Knorpelscheiben, der innere und der äußere Meniskus. Ihre Funktion ist die optimale Lastverteilung im Kniegelenk. Bei Bewegungen nehmen sie ein rundes Drittel der Gewichtsbelastung auf und agieren als Stoßdämpfer und Stabilisator unseres Bewegungsapparates. Das spezielle Gefäßsystem, das die Menisken versorgt, bestimmt in großem Maße ihre Fähigkeit zur Regeneration und Heilung.

Meniskusrisse sind sehr häufige Verletzungen. Bei fast allen Sportunfällen kann der Meniskus verletzt werden, etwa bei einer Drehbelastung oder Stauchung. Häufig werden gleichzeitig auch Bänder wie das vordere Kreuzband verletzt. Der Meniskus kann auch „grundlos“ reißen, wenn er etwa durch Achsenfehlstellungen oder ständige Beanspruchung der überlastet wird.

Die Symptome sind ein plötzlicher, heftiger Schmerz im Moment des Meniskusrisses, Bluterguss und Schwellungen. Bei der Diagnose fällt starker Schmerz bei Druck und Drehbewegungen auf. Das Knie kann nicht mehr durchgestreckt werden. Das gesamte Gelenk schmerzt bei dem Versuch, in die Hocke zu gehen. Häufig ist auch die Empfindung von schmerzender, unangenehmer Reibung zu spüren.

Eine Meniskusoperation wird dann unumgänglich, denn ohne Innenmeniskus entsteht für den Knorpel den Knorpel des Kniegelenks eine Mehrbelastung von 50%, beim Außenmeniskus sogar von 70%.

Die Therapie bei Meniskusriss ist in der Regel eine arthroskopische Meniskusoperation. Der gerissene Meniskusanteil wird dabei entweder entfernt oder durch eine Naht wiederhergestellt. Ist zusätzlich ein Knorpelschaden vorhanden, kann man diesen ebenfalls gleich mitbehandeln. Eine relativ junge Behandlung ist die Meniskustransplantation.

Nähere Informationen zu Meniskusrisse bekommen Sie über unsere telefonische Infoline oder per Mail. Alle Kontaktdaten finden Sie auf unserer Kontaktseite.