Ordination mieten im Health Innovation Campus: Moderne Praxisräume für Ärzt:innen in Wien

  • Johannes Lorenz
  • 14 Min. Lesezeit

Wer eine Ordination in Wien mieten möchte, steht vor einer Reihe von Entscheidungen: Soll eine eigene Praxis langfristig aufgebaut werden oder ist eine flexible Nutzung von Ordinationsräumen die bessere Lösung? Welche medizinische Ausstattung wird benötigt, wie viel organisatorischer Aufwand entsteht und welche Infrastruktur sollte am Standort verfügbar sein? Gerade für Fachärzt:innen, die ihre Privatordination aufbauen oder ihre bestehende Tätigkeit erweitern möchten, lohnt es sich, diese Fragen frühzeitig zu klären.

Neben der klassischen eigenen Ordination gewinnen flexible Praxismodelle und medizinische Zentren an Bedeutung. Sie können den Einstieg in die ambulante Tätigkeit erleichtern und ermöglichen es, geeignete Räumlichkeiten zu nutzen, ohne sämtliche organisatorischen und infrastrukturellen Aufgaben allein übernehmen zu müssen.

Der Health Innovation Campus der Wiener Privatklinik verbindet dieses Konzept mit einem medizinischen Umfeld, in dem Ordination, Klinik-Infrastruktur, fachlicher Austausch und unterstützende Services zusammenkommen. Ärzt:innen sollen hier unterschiedliche Möglichkeiten für ihre ambulante Tätigkeit finden – von der stunden- oder tageweisen Nutzung ausgestatteter Ordinationsräume bis zur dauerhaft eigenen Praxis.

Doch welches Modell passt zu den eigenen beruflichen Zielen? Worauf sollten Ärzt:innen bei der Wahl ihrer Praxisräume achten und welche Vorteile bietet die Einbindung in einen medizinischen Campus? Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungskriterien und die Ordinationsmodelle am Health Innovation Campus der Wiener Privatklinik.

Ordination mieten in Wien: Welche Möglichkeiten haben Ärzt:innen?

Wer Praxisräume in Wien sucht, kann grundsätzlich zwischen unterschiedlichen Modellen wählen. Dazu zählen die langfristig gemietete eigene Ordination, die flexible Nutzung einzelner Räume sowie Shared-Practice-Konzepte, bei denen bestimmte Ressourcen gemeinsam genutzt werden.

Die Unterschiede liegen nicht nur in der Mietdauer. Auch Einrichtung, laufende Kosten, administrative Unterstützung und die Verantwortung für den Praxisbetrieb können je nach Modell variieren.

Während eine eigene Ordination viel Gestaltungsfreiheit bietet, können flexible Modelle insbesondere dann interessant sein, wenn Ärzt:innen zunächst wenige Sprechstunden anbieten oder ihre ambulante Tätigkeit schrittweise ausbauen möchten. Entscheidend ist, welche Anforderungen die jeweilige Fachrichtung mit sich bringt und wie sich die Ordination in den bestehenden beruflichen Alltag integrieren lässt.

Eigene Ordination oder flexible Praxisräume – was ist der Unterschied?

Ärzt:innen können Praxisräume langfristig als eigene Ordination mieten oder flexible Modelle nutzen, bei denen Räume beispielsweise stunden- oder tageweise zur Verfügung stehen. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom gewünschten Umfang der Tätigkeit, der Patient:innen und den organisatorischen Anforderungen ab.

Eine eigene Ordination bietet die Möglichkeit, den Praxisstandort dauerhaft zu etablieren und die Räumlichkeiten langfristig an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig entstehen typischerweise laufende Fixkosten und Aufgaben rund um Ausstattung, Organisation und Verwaltung. Je nach Praxisform können außerdem Investitionen in medizinische Geräte, IT und Personal erforderlich sein.

Flexible Ordinationsmodelle setzen an einem anderen Punkt an. Sie ermöglichen die Nutzung geeigneter Räume für bestimmte Zeiträume und können den Aufwand für den Aufbau einer eigenen Infrastruktur reduzieren. Besonders bei einer begrenzten Zahl an Ordinationstagen kann dies eine interessante Alternative sein.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

  • Mietdauer: Eine eigene Ordination ist auf eine längerfristige Nutzung ausgerichtet. Flexible Modelle ermöglichen eine Nutzung für bestimmte Stunden oder Tage.
  • Fixkosten: Bei einer dauerhaften Praxis entstehen in der Regel regelmäßige Mietkosten. Flexible Modelle können den Umfang der genutzten Leistungen an den tatsächlichen Bedarf anpassen.
  • Einrichtung: Bei einer eigenen Ordination sind Ausstattung und Einrichtung vom jeweiligen Mietmodell abhängig. Bei All-inclusive-Modellen kann die vorhandene Infrastruktur bereits enthalten sein.
  • Administration: In einer eigenen Praxis liegt die Organisation häufig weitgehend bei der Ärztin oder dem Arzt. Flexible Ordinationskonzepte können zusätzliche organisatorische Leistungen bieten.
  • Flexibilität: Flexible Räume eignen sich besonders für eine begrenzte oder wechselnde Ordinationszeit.
  • Personal: Der Personalbedarf richtet sich nach dem Umfang des Praxisbetriebs und den verfügbaren Services.

Welches Modell am besten passt, sollte anhand der Fachrichtung, des erwarteten Patientenaufkommens und der persönlichen beruflichen Ziele entschieden werden.

Worauf sollten Ärzt:innen bei der Auswahl einer Ordination achten?

Eine geeignete Ordination sollte nicht nur hinsichtlich Quadratmetern und Mietpreis überzeugen, sondern auch die medizinischen und organisatorischen Anforderungen der jeweiligen Fachrichtung erfüllen. Eine scheinbar günstige Praxisfläche kann zusätzliche Kosten verursachen, wenn Ausstattung, IT, Empfang oder administrative Leistungen erst organisiert werden müssen.

Bei der Suche nach einer Ordination in Wien lohnt es sich daher, das gesamte Leistungspaket zu betrachten.

Wichtige Kriterien sind:

  • Lage und Erreichbarkeit: Wie gut ist die Ordination mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto erreichbar?
  • Medizinische Grundausstattung: Welche Einrichtung ist vorhanden und welche zusätzlichen Investitionen sind notwendig?
  • Behandlungs- und Untersuchungsmöglichkeiten: Entspricht die Infrastruktur den Anforderungen der jeweiligen Fachrichtung?
  • Empfang und Wartebereich: Welche Räumlichkeiten stehen für die Betreuung der Patient zur Verfügung?
  • IT und digitale Infrastruktur: Welche technischen Voraussetzungen sind für Dokumentation, Kommunikation und Praxisorganisation vorhanden?
  • Terminmanagement: Gibt es Unterstützung bei der Koordination von Terminen?
  • Administrative Leistungen: Welche Aufgaben müssen selbst übernommen werden und welche Services können genutzt werden?
  • Diagnostische Möglichkeiten: Welche Untersuchungen können am Standort oder in unmittelbarer Nähe organisiert werden?
  • Klinik- und OP-Nähe: Ist der Zugang zu weiterführenden medizinischen Strukturen für die eigene Tätigkeit relevant?
  • Fachlicher Austausch: Gibt es Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachrichtungen?

Wer eine Privatordination aufbauen möchte, sollte daher nicht nur die Fläche bewerten, sondern auch überlegen, wie gut sich der Standort in die eigenen Arbeitsabläufe integrieren lässt.

Für wen eignen sich flexible Ordinationsmodelle besonders?

Flexible Ordinationsmodelle können für Ärzt:innen interessant sein, die ihre ambulante Tätigkeit erweitern, nach Entlastung durch All-In-Modelle suchen oder nur zu bestimmten Zeiten eine Praxis benötigen. Sie ermöglichen es, Ordinationsräume entsprechend dem eigenen Bedarf zu nutzen und die berufliche Tätigkeit schrittweise weiterzuentwickeln.

Das kann insbesondere in folgenden Situationen sinnvoll sein:

  • Einstieg in die Privatmedizin: Fachärzt:innen, die erstmals eine Privatordination anbieten möchten, können mit einer begrenzten Zahl an Ordinationstagen beginnen.
  • Kombination mit einer Krankenhaustätigkeit: Ärzt:innen, die weiterhin im Krankenhaus tätig sind, benötigen möglicherweise nur an bestimmten Tagen eigene Ordinationszeiten.
  • Tätigkeit an mehreren Standorten: Wer bereits an einem anderen Ort arbeitet, kann zusätzliche Sprechstunden in Wien anbieten, ohne sofort eine weitere vollständige Praxis aufzubauen.
  • Spezialisierte Sprechstunden: Fachärzt:innen, die bestimmte Untersuchungen oder Beratungen anbieten, können Räume entsprechend ihrem zeitlichen Bedarf nutzen.
  • Ausbau einer bestehenden Tätigkeit: Bei wachsender Nachfrage kann ein zusätzlicher Standort eine Möglichkeit sein, neue Patient:innen zu betreuen.
  • Reduzierter organisatorischer Aufwand: Wer sich stärker auf die medizinische Tätigkeit konzentrieren möchte, kann von einer vorhandenen Infrastruktur und ergänzenden Services profitieren.

Was zeichnet einen modernen Health Innovation Campus für Ärzt:innen aus?

Ein moderner medizinischer Campus stellt nicht nur Praxisräume zur Verfügung. Er verbindet unterschiedliche Elemente des medizinischen Alltags: ambulante Versorgung, diagnostische Möglichkeiten, Klinik-Infrastruktur, fachlichen Austausch und organisatorische Unterstützung.

Für Ärzt:innen kann das besonders dann relevant sein, wenn ihre Tätigkeit über die reine Sprechstunde hinausgeht. Je nach Fachrichtung können zusätzliche Untersuchungen, die Zusammenarbeit mit anderen Spezialist:innen oder die Organisation weiterführender Behandlungsschritte erforderlich sein.

Ein Medical Hub schafft räumliche und organisatorische Voraussetzungen dafür, dass solche Abläufe möglichst gut aufeinander abgestimmt werden können. Dabei geht es nicht darum, dass jede medizinische Leistung an einem einzigen Standort stattfinden muss. Vielmehr können kurze Wege und etablierte Kontakte die Zusammenarbeit erleichtern.

Der Health Innovation Campus der Wiener Privatklinik verfolgt diesen Ansatz, indem Ordinationsflächen mit dem medizinischen Umfeld der Klinik und ergänzenden Services verbunden werden.

Medizinische Infrastruktur direkt am Ordinationsstandort

Der Standort einer Ordination gewinnt an praktischem Wert, wenn Ärzt:innen auf zusätzliche medizinische Infrastruktur in unmittelbarer Nähe zugreifen können.

In einer klassischen Einzelpraxis müssen ergänzende Untersuchungen häufig bei externen Einrichtungen organisiert werden. Ein medizinischer Campus kann die Koordination erleichtern, wenn geeignete diagnostische oder klinische Angebote am selben Standort oder in unmittelbarer Nähe verfügbar sind.

Zu den möglichen Bestandteilen eines solchen medizinischen Umfelds zählen:

  • Bildgebung und Diagnostik: Ergänzende Untersuchungen können für die weitere Abklärung medizinischer Fragestellungen notwendig sein.
  • Operationsmöglichkeiten: Bei operativ tätigen Fachärzt:innen kann der Zugriff auf hauseigene OP-Säle die Organisation der Behandlung unterstützen.
  • Tagesklinik: Bestimmte medizinische Leistungen können ambulante beziehungsweise tagesklinische Strukturen erfordern.
  • Stationäre Versorgung: Bei entsprechender Indikation kann eine stationäre Behandlung Teil des weiteren Versorgungswegs sein.
  • Physiotherapie: Bei bestimmten orthopädischen oder rehabilitativen Fragestellungen kann die Zusammenarbeit mit therapeutischen Einrichtungen relevant sein.
  • Labor und diagnostische Partner: Ergänzende Untersuchungen können die medizinische Abklärung unterstützen.
  • Weitere Fachbereiche: Bei komplexen Fällen kann die Zusammenarbeit mit Spezialist:innen anderer Disziplinen sinnvoll sein.
  • Administrative Entlastung: Administrative Leistungen, wie die Terminvereinbarung mit Patient:innen oder die Verfassung von Arztbriefen, erleichtern den Arbeitsalltag.

Der praktische Vorteil eines Medical Hubs liegt daher vor allem in der räumlichen Nähe, den möglichen Kooperationswegen und der Möglichkeit, medizinische Abläufe gemeinsam zu organisieren. Zudem stehen meist administrative Services zur Verfügung, die das tägliche Geschäft für die Ärzt:innen erleichtern.

Interdisziplinäres Netzwerk statt isolierter Einzelpraxis

Ein medizinischer Campus schafft die Möglichkeit, dass unterschiedliche Fachrichtungen räumlich und organisatorisch enger zusammenarbeiten. Das kann insbesondere bei komplexeren Krankheitsbildern relevant sein, bei denen mehrere medizinische Perspektiven benötigt werden.

In einer isolierten Einzelpraxis müssen Kontakte zu anderen Fachärzt:innen häufig unabhängig aufgebaut und gepflegt werden. Ein medizinisches Netzwerk kann den fachlichen Austausch erleichtern und die Kontaktaufnahme zu Kolleg:innen unterstützen.

Je nach medizinischer Fragestellung kann eine solche Zusammenarbeit unterschiedliche Formen annehmen. Dazu zählen Überweisungen, Zweitmeinungen, die Koordination ergänzender Diagnostik oder der Austausch über geeignete weitere Behandlungsschritte. Auch bei Patient:innen mit mehreren Erkrankungen kann es hilfreich sein, unterschiedliche fachliche Perspektiven einzubeziehen.

Damit kann ein medizinischer Campus geeignete Rahmenbedingungen für fachlichen Austausch, kurze Kommunikationswege und die Koordination verschiedener Leistungen schaffen.

Administration, Digitalisierung und Patientenerlebnis als Teil der Infrastruktur

Für eine moderne Ordination ist neben der medizinischen Ausstattung auch die organisatorische Infrastruktur entscheidend. Denn der Praxisalltag besteht nicht nur aus der Untersuchung und Behandlung von Patient:innen. Terminvereinbarungen, Kommunikation, Dokumentation und administrative Aufgaben beanspruchen ebenfalls Zeit.

Am Health Innovation Campus der Wiener Privatklinik ist die organisatorische Einbindung ein wesentlicher Bestandteil des Ordinationskonzepts. Dazu gehören unter anderem Terminvergabe, Patientenadministration, Honorarabrechnung und die organisatorische Zusammenarbeit mit Ärzt:innen zu den angebotenen Strukturen.

Ordination am Health Innovation Campus der Wiener Privatklinik mieten

Die Wiener Privatklinik entwickelt ihren Standort zu einem Health Innovation Campus, der ambulante ärztliche Tätigkeit, Klinik-Infrastruktur und fachübergreifende Zusammenarbeit miteinander verbindet. Im Rahmen des Ausbaus sind unter anderem sechs hybride OP-Säle, eine Intensivstation, 26 Einzelzimmer und ein Trainingszentrum mit rund 400 m² vorgesehen. Zusätzlich werden mehr als 3.000 m² flexibel mietbare, ausgestattete Praxis- und Büroflächen gebaut.

Für Ärzt:innen entsteht damit ein Standortkonzept, das unterschiedliche Anforderungen an eine moderne Ordination berücksichtigen soll. Je nach beruflicher Situation können flexible Ordinationszeiten oder eine dauerhaft eigene Praxis infrage kommen.

Der Ansatz verbindet mehrere Aspekte: die Nutzung geeigneter Räumlichkeiten, die Nähe zum medizinischen Umfeld der Wiener Privatklinik, Möglichkeiten zur fachübergreifenden Zusammenarbeit und ergänzende organisatorische Services.

Für mehr Informationen freuen wir uns über Ihre Nachricht unter office@wpk.at

Flexible All-inclusive-Ordination oder eigene Ordination – zwei Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse

Am Health Innovation Campus der Wiener Privatklinik können Ärzt:innen zwischen einer flexiblen Ordinationsnutzung und einer dauerhaft eigenen Ordination wählen. Die beiden Modelle richten sich an unterschiedliche Anforderungen und unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich Nutzungsdauer, Kostenstruktur und Umfang der Einbindung in den Standort.

Flexible All-inclusive-Ordination

Die flexible All-inclusive-Ordination ist auf eine stunden- oder tageweise Nutzung ausgerichtet. Sie soll Ärzt:innen ermöglichen, ausgestattete Ordinationsräume zu nutzen, ohne von Beginn an eine vollständige eigene Praxisinfrastruktur aufbauen zu müssen. Das Konzept umfasst dabei neben der Ausstattung auch Leistungen rund um Netzwerk, Organisation, Administration und Marketing.

Eigene Ordination im Haus

Die eigene Ordination richtet sich an Ärzt:innen, die ihre Praxis dauerhaft am Standort etablieren möchten. Vorgesehen ist eine monatliche Fixmiete. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Einbindung in das medizinische Umfeld, Kooperationsmöglichkeiten sowie Unterstützung bei Sichtbarkeit und Marketing.

Die Wahl hängt davon ab, wie regelmäßig die Ordination genutzt werden soll und welche Leistungen für den eigenen Praxisbetrieb erforderlich sind. Vor einer Entscheidung empfiehlt es sich, die verfügbaren Räume, den konkreten Leistungsumfang und sämtliche Kostenbestandteile direkt mit der Wiener Privatklinik zu besprechen.

Klinikzugang, Ärzt:innen-Netzwerk und medizinische Infrastruktur an einem Standort

Eine Ordination innerhalb der Wiener Privatklinik verbindet den eigenen Praxisbetrieb mit einem etablierten medizinischen Umfeld. Je nach Fachrichtung und vereinbartem Modell können die Nähe zur Klinik, der Austausch mit anderen Ärzt:innen und die Zusammenarbeit mit ergänzenden medizinischen Einrichtungen von Bedeutung sein.

Besonders für Fachärzt:innen, deren Tätigkeit auch operative oder stationäre Behandlungen umfasst, kann die Einbindung in einen Klinikstandort organisatorisch relevant sein. Die konkrete Nutzung von OP-Strukturen, diagnostischen Möglichkeiten oder anderen klinischen Leistungen ist dabei an die jeweils geltenden Voraussetzungen und Vereinbarungen gebunden.

Zu den Aspekten, die für Ärzt:innen am Standort relevant sein können, gehören:

  • Medizinische Infrastruktur: Die räumliche Nähe zu weiteren diagnostischen und klinischen Angeboten kann die Organisation ergänzender Leistungen unterstützen.
  • OP- und Kliniknähe: Für entsprechend tätige Ärzt:innen kann die Anbindung an operative Strukturen wichtig sein.
  • Interdisziplinäres Netzwerk: Kontakte zu Kolleg:innen anderer Fachrichtungen ermöglichen fachlichen Austausch und mögliche Kooperationen.
  • Diagnostische Möglichkeiten: Ergänzende Untersuchungen können je nach Fragestellung in die weitere Abklärung eingebunden werden.
  • Unterstützung bei klinischen Abläufen: Die WPK beschreibt für Belegärzt:innen persönliche Unterstützung bei OP-Planung und Untersuchungen.
  • Internationale Patient:innen: Die internationale Ausrichtung der Wiener Privatklinik kann für Ärzt:innen relevant sein, die auch internationale Patient:innen betreuen.
  • Administrative Entlastung: Die Übernahme von Terminvereinbarungen, Patientenkommunikation, Dokumentation und administrativen Aufgaben entlasten die Ärzt:innen.
  • Fortbildung und Austausch: Netzwerkaktivitäten bieten Möglichkeiten, Kontakte zu pflegen und fachliche Themen zu diskutieren.

Mehr als Praxisfläche: Sichtbarkeit, Organisation und Wachstum innerhalb der WPK

Für Ärzt:innen kann der Wert einer Ordination innerhalb eines Medical Hubs über die eigentliche Praxisfläche hinausgehen. Neben geeigneten Räumlichkeiten spielen auch die Auffindbarkeit für Patient:innen, funktionierende organisatorische Prozesse, administrative Leistungen und der fachliche Austausch eine wichtige Rolle.

Der Aufbau einer Privatordination umfasst mehr als die Einrichtung eines Behandlungsraums. Ärzt:innen müssen ihre Leistungen kommunizieren, Anfragen bearbeiten, Termine organisieren und ihre Praxis langfristig weiterentwickeln. Je nach persönlicher Situation kann es hilfreich sein, dafür auf vorhandene Strukturen und ergänzende Services zurückzugreifen.

Die Wiener Privatklinik bietet Ihren Belegärzt:innen verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung der Sichtbarkeit und Kommunikation an. Dazu gehören unter anderem:

  • Präsenz im WPK Doctorfinder: Die Listung unterstützt die Auffindbarkeit innerhalb des medizinischen Angebots der Wiener Privatklinik.
  • Marketing und Kommunikation: Je nach Angebot können Maßnahmen zur Darstellung der ärztlichen Tätigkeit unterstützt werden.
  • Netzwerkveranstaltungen: Veranstaltungen schaffen Gelegenheiten zum Austausch mit anderen Ärzt:innen.
  • Fachübergreifende Zusammenarbeit: Kontakte zu Kolleg:innen können die Entwicklung medizinischer Kooperationen unterstützen.
  • Internationale Patient:innen: Die internationale Patientenabteilung der WPK unterstützt Anfragen internationaler Patient:innen.
  • Administrative Unterstützung: Je nach vereinbartem Modell können organisatorische Leistungen zur Verfügung stehen.
  • Weiterbildung und Wissenstransfer: Fachliche Austauschformate können dazu beitragen, Kontakte und Wissen innerhalb des Netzwerks zu pflegen.

Für Ärzt:innen, die eine neue Privatordination aufbauen oder ihre bestehende Tätigkeit erweitern möchten, können solche Strukturen eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie ersetzen nicht die eigenständige medizinische und unternehmerische Verantwortung, können aber bestimmte organisatorische Aufgaben unterstützen.

Welche Services konkret angeboten werden und ob sie im gewählten Ordinationsmodell enthalten sind, sollte individuell besprochen werden.

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