Wenn das Gedächtnis nachlässt: Wie Demenz heute früher erkannt und gezielter behandelt werden kann

  • Johannes Lorenz
  • 12 Min. Lesezeit

Was ist Demenz und welche ersten Anzeichen sollte man ernst nehmen?

Wann wird aus Vergesslichkeit eine Demenz?

Demenz ist kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein Syndrom, bei dem mehrere geistige Fähigkeiten über längere Zeit beeinträchtigt sind und die selbstständige Bewältigung des Alltags zunehmend erschwert wird.

Eine gelegentliche Vergesslichkeit ist dagegen zunächst kein Grund zur Sorge. Namen zu vergessen, einen Termin zu übersehen oder sich nicht sofort an ein bestimmtes Wort zu erinnern, kann auch bei gesunden Menschen vorkommen. Mit zunehmendem Alter können sich zudem bestimmte geistige Prozesse verlangsamen, ohne dass eine Demenz vorliegt.

Anders ist die Situation, wenn Veränderungen deutlich zunehmen und nicht mehr nur einzelne Gedächtnislücken betreffen. Zu einer Demenz können neben einer Gedächtnisstörung weitere kognitive Beeinträchtigungen kommen, beispielsweise:

  • Aphasie: Schwierigkeiten mit Sprache oder Sprachverständnis
  • Apraxie: Probleme bei erlernten Handlungsabläufen
  • Agnosie: Schwierigkeiten, vertraute Dinge oder Personen zu erkennen
  • Akalkulie: Beeinträchtigungen beim Rechnen
  • visuospatiale Störungen: Probleme bei räumlicher Orientierung und Wahrnehmung
  • Beeinträchtigungen der Exekutivfunktionen: Schwierigkeiten bei Planung, Organisation oder Problemlösung

Entscheidend ist nicht ein einzelner vergessener Name, sondern eine anhaltende Verschlechterung mit Auswirkungen auf den Alltag. Eine solche Entwicklung sollte fachärztlich abgeklärt werden.

Welche Symptome können früh auf eine Demenzerkrankung hinweisen?

Eine beginnende Demenz zeigt sich häufig zunächst als zunehmende Merkfähigkeitsstörung. Betroffene können sich beispielsweise nicht genau an ein Gespräch erinnern, das erst wenige Minuten oder Stunden zurückliegt, oder stellen dieselbe Frage wiederholt, ohne sich an die vorherige Antwort zu erinnern.

Im Alltag können unter anderem folgende Veränderungen auffallen:

  • Gesprächsinhalte werden kurze Zeit später wieder vergessen
  • Gegenstände werden ungewöhnlich häufig verlegt
  • Fragen werden wiederholt gestellt
  • Tätigkeiten werden mehrfach ausgeführt
  • Lesen oder andere geistig anspruchsvolle Hobbys werden zunehmend vermieden
  • Wortfindungsstörungen treten häufiger auf
  • die Sprache wird zunehmend weniger differenziert
  • vertraute Wege oder Orte werden schlechter erkannt
  • Situationen werden zunehmend falsch eingeschätzt
  • alltägliche Aufgaben fallen schwerer

Im weiteren Verlauf können zusätzlich Veränderungen des Verhaltens auftreten. Dazu gehören beispielsweise Apathie, Unruhe, Aggressivität, Misstrauen, Halluzinationen oder Wahnvorstellungen. Auch eine Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus ist möglich.

Wichtig ist jedoch die Differenzialdiagnostik: Konzentrations- und Gedächtnisprobleme können beispielsweise auch im Rahmen einer Depression, bestimmter körperlicher Erkrankungen oder durch Medikamente auftreten. Deshalb sollte nicht vorschnell von Alzheimer oder einer anderen Demenz ausgegangen werden.

Wie häufig ist Demenz und warum wird sie gesellschaftlich immer relevanter?

Das Risiko für eine Demenzerkrankung steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Gleichzeitig werden Menschen heute im Durchschnitt älter. Dadurch gewinnt die Frage nach Prävention, Früherkennung und einer möglichst differenzierten Diagnostik zunehmend an Bedeutung.

Für Österreich wird von rund 170.000 Menschen mit Demenz ausgegangen. Die Häufigkeit nimmt insbesondere in den höheren Altersgruppen stark zu. Bei Menschen über 90 Jahren werden Prävalenzen von etwa 30 bis 60 Prozent beschrieben.

Zudem betrifft Demenz nicht nur die erkrankten Menschen selbst. Auch Angehörige, Partnerinnen und Partner sowie das soziale Umfeld sind häufig mit Veränderungen und neuen Anforderungen konfrontiert.

Eine frühzeitige medizinische Abklärung kann dabei helfen, die Situation besser einzuordnen: Handelt es sich tatsächlich um eine Demenzerkrankung? Welche Ursache ist wahrscheinlich? Gibt es behandelbare Einflussfaktoren? Und welche Möglichkeiten bestehen, um die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten?

Welche Formen von Demenz gibt es und wie funktionieren Diagnostik, Therapie und Prävention?

Alzheimer, vaskuläre Demenz und weitere Ursachen: Warum Demenz nicht gleich Demenz ist

Der Begriff Demenz beschreibt ein Syndrom und keine einzelne Erkrankung. Hinter den kognitiven Veränderungen können unterschiedliche Ursachen stehen. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Demenz. Daneben spielen insbesondere vaskuläre Demenzen, Mischformen und die Lewy-Körperchen-Demenz eine wichtige Rolle.

Zu den primär neurodegenerativen Formen gehören unter anderem:

  • Alzheimer-Demenz
  • früh beziehungsweise präsenil auftretende Alzheimer-Formen
  • Lewy-Körperchen-Demenz
  • frontotemporale Demenz

Daneben können Demenzsyndrome im Zusammenhang mit anderen neurodegenerativen Erkrankungen auftreten, beispielsweise bei der progressiven supranukleären Blicklähmung (PSP), dem corticobasalen Syndrom (CBS) oder der Chorea Huntington.

Vaskuläre Demenzen entstehen durch Erkrankungen der Blutgefäße beziehungsweise Durchblutungsstörungen des Gehirns. Dazu können einzelne oder mehrere Hirninfarkte sowie bestimmte Formen der Erkrankung kleiner Hirngefäße gehören. Häufig treten außerdem Mischformen aus Alzheimer- und vaskulärer Demenz auf.

Weitere mögliche Ursachen reichen von einem Normaldruckhydrozephalus über alkoholbedingte Hirnschädigungen und Prionenerkrankungen bis zu infektiösen, autoimmunen oder entzündlichen Erkrankungen.

Diese Vielfalt macht eine genaue Demenz-Diagnose besonders wichtig. Denn manche Ursachen sind behandelbar oder erfordern eine andere Therapie als eine klassische Alzheimer-Erkrankung.

Wie wird Demenz diagnostiziert und wie früh kann Alzheimer heute erkannt werden?

Eine Demenzdiagnose lässt sich nicht durch einen einzelnen Gedächtnistest stellen. Vielmehr wird das gesamte klinische Bild betrachtet.

Zu einer umfassenden Abklärung können, abhängig von der individuellen Situation, gehören:

  • ausführliche neurologische Anamnese
  • Gespräche mit Angehörigen zur Fremdanamnese
  • standardisierte kognitive Testverfahren
  • Beurteilung der Alltagsfunktionen
  • Laboruntersuchungen
  • bildgebende Untersuchungen des Gehirns
  • Abklärung vaskulärer Risikofaktoren

Bei einem Verdacht auf Alzheimer können zusätzlich sogenannte Biomarker eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise die Amyloid-PET sowie die Untersuchung charakteristischer Biomarker im Liquor, also im Nervenwasser.

Eine Amyloid-PET kann Hinweise auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn geben. Bei der Liquordiagnostik werden unter anderem bestimmte Proteine untersucht, die mit der Alzheimer-Pathologie in Verbindung stehen. Bei ausgewählten Patientinnen und Patienten kann außerdem eine genetische Untersuchung sinnvoll sein, beispielsweise bei ungewöhnlich frühem Krankheitsbeginn oder einer familiären Häufung.

Solche Biomarker ermöglichen es, Alzheimer-Pathologie teilweise bereits lange vor einer ausgeprägten klinischen Demenz nachzuweisen. Sie sind jedoch kein einfacher Test nach dem Prinzip „positiv bedeutet sicher Demenz“. Die Befunde müssen immer gemeinsam mit Beschwerden, klinischer Untersuchung und weiteren Untersuchungsergebnissen interpretiert werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten und Möglichkeiten zur Demenzprävention gibt es?

Die Behandlung einer Demenzerkrankung richtet sich nach der Ursache, dem Stadium der Erkrankung und der individuellen Situation.

Bei Alzheimer stehen seit vielen Jahren Medikamente zur Verfügung, die bestimmte Symptome beeinflussen können. Dazu gehören Acetylcholinesterasehemmer wie Donepezil, Rivastigmin oder Galantamin. Bei bestimmten Patientinnen und Patienten kann auch Memantin eingesetzt werden.

Gleichzeitig hat sich die Alzheimer-Therapie in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Mit Lecanemab und Donanemab stehen in der EU inzwischen auch Antikörpertherapien zur Verfügung, die auf Amyloid-Beta abzielen und den Krankheitsverlauf bei ausgewählten Menschen mit früher Alzheimer-Erkrankung verlangsamen können. Beide Medikamente sind allerdings nur für klar definierte Patientengruppen zugelassen und setzen unter anderem eine bestätigte Amyloid-Pathologie voraus. Zudem sind aufgrund möglicher Nebenwirkungen, insbesondere amyloidbedingter Veränderungen im Gehirn (ARIA), eine sorgfältige fachärztliche Auswahl und Überwachung erforderlich.

Auch die Kontrolle beeinflussbarer Risikofaktoren spielt eine wichtige Rolle. Dazu gehören insbesondere:

  • regelmäßige körperliche Bewegung
  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichender und erholsamer Schlaf
  • gesundes Körpergewicht
  • Kontrolle des Blutzuckers
  • gesunde Blutfettwerte
  • gute Blutdruckeinstellung
  • nicht rauchen beziehungsweise nicht vapen

Zusätzlich sollten soziale Kontakte sowie körperliche und geistige Aktivität erhalten bleiben. Auch Schlafapnoe und Vorhofflimmern sind relevante medizinische Faktoren, die erkannt und behandelt werden sollten.

Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko beeinflussen und zur Gehirn- und Gefäßgesundheit beitragen. Sie bietet jedoch keine Garantie dafür, eine Demenzerkrankung vollständig zu verhindern.

Ab einem bestimmten Alter reduziert die Impfung gegen Gürtelrose (Varizella-Zoster) nachweislich das Risiko für Demenz.

Memory Clinic der Wiener Privatklinik: spezialisierte Demenzabklärung bei Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lang

Wann ist eine Untersuchung in der Memory Clinic sinnvoll?

Eine spezialisierte Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Gedächtnis- oder andere kognitive Veränderungen über längere Zeit zunehmen – insbesondere dann, wenn sie auch Angehörigen auffallen oder den Alltag beeinflussen.

Die Memory Clinic der Wiener Privatklinik bietet hierfür eine neurologisch-psychiatrische Abklärung unter Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lang, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

Eine Untersuchung kann beispielsweise bei folgenden Veränderungen sinnvoll sein:

  • zunehmende Vergesslichkeit
  • wiederholtes Vergessen aktueller Gesprächsinhalte
  • häufige Wortfindungsstörungen
  • Probleme bei der Orientierung
  • Veränderungen von Persönlichkeit oder Verhalten
  • zunehmende Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben
  • ungewöhnlich frühes Auftreten kognitiver Beschwerden
  • familiäre Häufung von Demenzerkrankungen
  • unklare Abgrenzung zwischen Depression und Demenz
  • Wunsch nach einer fachärztlichen Zweitmeinung

Dabei geht es nicht darum, jeden einzelnen Gedächtnisfehler zu pathologisieren. Entscheidend ist vielmehr die Entwicklung über die Zeit. Je früher eine auffällige Veränderung eingeordnet wird, desto besser lässt sich auch beurteilen, welche weiteren Untersuchungen oder Maßnahmen sinnvoll sind.

Welche Untersuchungen können in der Memory Clinic bei Demenzverdacht relevant sein?

Das Ziel der Memory Clinic an der Wiener Privatklinik ist nicht nur die Frage: „Liegt eine Demenz vor?“ Ebenso wichtig sind die Fragen nach der Ursache und nach möglichen Behandlungsmöglichkeiten.

Im Rahmen der individuellen Abklärung können unter anderem folgende Aspekte untersucht werden:

  • neurologisch-psychiatrisches Fachgespräch
  • ausführliche Krankengeschichte
  • Fremdanamnese durch Angehörige
  • standardisierte kognitive Testverfahren
  • Beurteilung der Alltagsfunktionen
  • Laboruntersuchungen
  • bildgebende Diagnostik
  • Abklärung vaskulärer Risikofaktoren
  • Alzheimer-Biomarker
  • Amyloid-PET
  • Liquoruntersuchung
  • genetische Untersuchung bei ausgewählten familiären oder früh auftretenden Fällen

Nicht jede Patientin und jeder Patient benötigt automatisch alle diese Untersuchungen. Welche diagnostischen Verfahren sinnvoll sind, hängt unter anderem von den Beschwerden, dem Alter, der Krankengeschichte und der jeweiligen Verdachtsdiagnose ab.

Gerade diese individuelle Abstufung ist wichtig: Eine moderne Alzheimer-Diagnostik soll nicht möglichst viele Tests durchführen, sondern diejenigen Untersuchungen einsetzen, die für die konkrete Fragestellung tatsächlich einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringen.

Wie verbindet die Wiener Privatklinik Früherkennung, Therapie und weitere medizinische Betreuung?

Der Besuch einer Memory Clinic sollte nicht als isolierter Gedächtnistest verstanden werden. Eine umfassende Abklärung kann vielmehr der Ausgangspunkt für weitere medizinische Betreuung und eine individuell abgestimmte Therapieplanung sein.

Je nach Befund können dabei verschiedene Bereiche miteinander verbunden werden:

  • neurologisch-psychiatrische Fachabklärung
  • Differenzierung verschiedener Demenzformen
  • moderne Alzheimer-Biomarkerdiagnostik bei entsprechender Indikation
  • Abklärung vaskulärer Risikofaktoren
  • internistische Mitbeurteilung, beispielsweise bei Hypertonie oder Vorhofflimmern
  • individuelle medikamentöse Therapieplanung
  • Prüfung moderner Therapieoptionen bei geeigneten Patientinnen und Patienten
  • Empfehlungen zu Bewegung, geistiger und sozialer Aktivität
  • Präventionsberatung
  • Verlaufskontrollen

Besonders bei komplexen Fällen kann eine interdisziplinäre Betrachtung hilfreich sein. Ziel ist es, die Ursache der Beschwerden möglichst genau zu bestimmen und daraus eine passende weitere Strategie abzuleiten.

Bei anhaltenden oder zunehmenden Gedächtnisproblemen können Betroffene oder Angehörige einen Termin zur spezialisierten Abklärung in der Memory Clinic der Wiener Privatklinik vereinbaren.

FAQ-Bereich

Was sind die ersten typischen Anzeichen einer Demenz?

Zu den häufigsten frühen Anzeichen gehören eine zunehmende Merkfähigkeitsstörung, das wiederholte Vergessen aktueller Gespräche, häufiges Stellen derselben Fragen und ungewöhnlich häufiges Verlegen von Gegenständen. Auch Wortfindungsstörungen, Orientierungsprobleme und zunehmende Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben können Hinweise sein.

Einzelne Gedächtnislücken sind jedoch nicht automatisch ein Zeichen für Demenz. Entscheidend ist, ob die Veränderungen über längere Zeit zunehmen und die selbstständige Bewältigung des Alltags beeinträchtigen.

Wann sollte man mit Gedächtnisproblemen zu einem Arzt oder in eine Memory Clinic gehen?

Eine fachärztliche Abklärung ist besonders sinnvoll, wenn Gedächtnisprobleme über längere Zeit bestehen, zunehmend stärker werden oder auch Angehörigen auffallen. Gleiches gilt, wenn zusätzlich Orientierungs-, Sprach- oder Verhaltensveränderungen auftreten oder alltägliche Tätigkeiten zunehmend schwerfallen.

Auch bei ungewöhnlich früh auftretenden kognitiven Beschwerden oder einer familiären Häufung von Demenzerkrankungen kann eine spezialisierte Abklärung sinnvoll sein.

Eine Memory Clinic ermöglicht eine strukturierte Untersuchung und kann dabei helfen, zwischen verschiedenen möglichen Ursachen zu unterscheiden.

Kann Alzheimer erkannt werden, bevor deutliche Demenzsymptome auftreten?

Ja, moderne Alzheimer-Biomarker können Hinweise auf die zugrunde liegende Alzheimer-Pathologie bereits deutlich vor einer ausgeprägten klinischen Demenz liefern. Dazu gehören insbesondere die Amyloid-PET und bestimmte Biomarker aus dem Liquor.

Bei Alzheimer können sich krankheitsbezogene Veränderungen bereits viele Jahre vor dem Auftreten einer ausgeprägten Demenz entwickeln. Je nach Krankheitsverlauf können entsprechende biologische Veränderungen teilweise ein bis zwei Jahrzehnte vor einer manifesten Demenz nachweisbar sein.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ein positiver Biomarker automatisch vorhersagt, dass eine bestimmte Person mit Sicherheit eine Demenz entwickeln wird. Die Ergebnisse müssen fachärztlich interpretiert und mit der klinischen Situation in Verbindung gebracht werden.

Kann man Demenz verhindern?

Nicht jede Demenzerkrankung lässt sich verhindern. Verschiedene beeinflussbare Faktoren können jedoch zur Gesundheit von Gehirn und Blutgefäßen beitragen und möglicherweise das persönliche Risiko reduzieren.

Wichtig sind insbesondere:

  • regelmäßige Bewegung
  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichender Schlaf
  • gesundes Körpergewicht
  • gute Blutdruckeinstellung
  • Kontrolle von Blutzucker und Blutfetten
  • Nichtrauchen
  • soziale Kontakte
  • geistige Aktivität

Auch Erkrankungen wie Schlafapnoe oder Vorhofflimmern sollten erkannt und behandelt werden. Prävention bedeutet dabei nicht, eine Demenzerkrankung mit Sicherheit verhindern zu können, sondern beeinflussbare Risikofaktoren möglichst früh zu erkennen und zu behandeln.

Was bietet die Memory Clinic der Wiener Privatklinik bei Demenzverdacht?

Die Memory Clinic der Wiener Privatklinik bietet eine spezialisierte neurologisch-psychiatrische Abklärung unter Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lang, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

Je nach individueller Fragestellung können dabei kognitive Veränderungen untersucht, unterschiedliche Demenzformen voneinander abgegrenzt und mögliche behandelbare Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Bei entsprechender Indikation können auch moderne Alzheimer-Biomarker in die Diagnostik einbezogen werden.

Zum möglichen Spektrum gehören:

  • strukturierte neurologische Abklärung
  • Untersuchung kognitiver Veränderungen
  • Differenzialdiagnostik verschiedener Demenzformen
  • Alzheimer-Biomarker bei entsprechender Fragestellung
  • Abklärung vaskulärer und internistischer Faktoren
  • individuelle Therapieplanung
  • Beratung zu Prävention und Lebensstil
  • Verlaufskontrollen
  • fachärztliche Zweitmeinung

Sie beobachten bei sich selbst oder einem Angehörigen zunehmende Gedächtnisprobleme? Eine frühzeitige fachärztliche Abklärung kann Klarheit schaffen und mögliche nächste Schritte aufzeigen. Vereinbaren Sie einen Termin in der Memory Clinic der Wiener Privatklinik bei Prim. Univ.-Prof. Wilfried Lang.

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