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Handchirurgie Wien

Die Liste der alltäglichen Situationen und Aufgaben, in denen wir unsere Hände und deren Funktionalität benötigen, ja sogar hierauf angewiesen sind, ist lange: Unsere Hände helfen uns beim Essen, Anziehen, Schreiben, Verdienen des Lebensunterhalts und bei vielen anderen Aktivitäten. Unsere Hände sind dieser Vielzahl an existenziellen Herausforderungen nur dann gewachsen, wenn Empfindungen und Bewegungen, wie z.B. Gelenkbewegungen, Sehnengleiten und Muskelkontraktion, intakt sind.

Tritt hier ein Problem auf, müssen all die verschiedenen Gewebearten, die die Funktion der Hand ermöglichen, berücksichtigt werden, weshalb dieser medizinische Bereich und Diagnose, Behandlungen und Therapie hier, unheimlich komplex und kompliziert sind.

Die Handchirurgie ist also der Bereich der Medizin, der sich mit Problemen der Hand, des Handgelenks und des Unterarms beschäftigt.

Handchirurgen sind mit Problemen in diesen Bereichen vertraut und dafür ausgebildet, ohne Operation und wenn nötig mit Operation die perfekte Lösung zu finden, anzubieten und auszuführen.

Die Ausbildung vieler Handchirurgen ist sehr divers und vielschichtig: So sind auch die Diagnose und Behandlung von Schulter- und Ellbogenproblemen oftmals Teil der Expertise.

Grundsätzlich sind Handchirurgen orthopädische oder allgemeine Chirurgen mit einer  zusätzlichen Ausbildung die die Chirurgie an der Hand ermöglicht.

 Der Handchirurg

Was ist ein guter oder qualifizierter Handchirurg? Nun, in erster Linie ist er dafür ausgebildet, alle Probleme zu diagnostizieren und zu behandeln, die mit den verschiedenen Strukturen der Hand, des Handgelenks und des Unterarms zusammenhängen.

Die Hand als ein absolut ein einzigartiger Bereich des menschlichen Körpers, der sich aus Knochen, Gelenken, Bändern, Sehnen, Muskeln, Nerven, Haut und Blutgefäßen zusammensetzt, funktioniert nur dann entsprechend, wenn alle aufgeführten Elemente, in einem sehr guten Zustand sind. Ist dies nicht der Fall, kann die Funktionalität stark eingeschränkt sein. Da die Beziehung der verschiedenen Strukturen sowie deren Verbindung äußerst sensibel ist, können Verletzungen oder Krankheiten die Nutzungsfähigkeit daher stark beeinträchtigen.

Deshalb ist es entscheiden das ein Handchirurg, neben seiner Facharztausbildung in orthopädischer Chirurgie, plastischer Chirurgie oder allgemeiner Chirurgie zusätzliche Qualifikation mitbringt, wie die Spezialausbildung für die Behandlung von Handproblemen.

Mitglied der American Society for Surgery of the Hand wird nur der, der ein ganzes Jahr der Zusatzausbildung absolviert sowie eine strengen Zertifizierungsprüfung besteht.

Zu den am häufigsten behandelten Problemen von Handchirurgen gehören Probleme wie:

  • Karpaltunnelsyndrom
  • Tennisellenbogen
  • Schmerzen im Handgelenk
  • Sportverletzungen der Hand und des Handgelenks
  • Frakturen der Hand, des Handgelenks und des Unterarms

Andere Probleme, die viele Menschen weltweit betreffen und für Handchirurgen zur täglichen Arbeit gehören sind beispielsweise: Arthritis, Nerven- und Sehnenverletzungen. Gleichzeitig ist es wichtig, sich zu verdeutlichen, dass nicht alle Probleme, die von einem Handchirurgen behandelt werden, operiert werden müssen.

Nicht operative Behandlungen wie z.B. Medikamente, Schienen, Therapie oder Injektionen werden oft ebenso empfohlen ganz davon abhängig, was das individuelle Problem benötigt.

Ein Handchirurg sollte generell dann aufgesucht werden, wenn Schmerzen in den Fingern, der Hand, dem Handgelenk oder dem Arm bestehen.

Arten der Handchirurgie

An der Hand können viele verschiedene Arten von Operationen durchgeführt werden, die sich natürlich ganz individuell voneinander unterscheiden und vom Problem und dessen Komplexität abhängen. Diese Eingriffe umfassen:

Transplantationen der Haut

Bei Hauttransplantationen an der Hand wird die Haut an einem Teil der Hand, an dem sie fehlt, ersetzt oder angebracht.

Am häufigsten wird diese Art der Operation in der Handchirurgie dann angewandt, wenn  Amputationen oder Verletzungen der Fingerkuppen behandelt werden sollen. Es wird hier ein Stück gesunder Haut von einer nicht vom Problem betroffenen Körperstelle entnommen und an der verletzten Stelle angebracht.

Hautlappen

Auch hier wird für die Hand Haut von einem anderen Körperteil entnommen.

Der wesentliche Unterschied zur Hauttransplantation ist, dass bei diesem Verfahren Haut verwendet wird, die über eine eigene Blutversorgung verfügt. Das liegt daran, dass der verwendete Hautabschnitt die darunter liegenden Blutgefäße, das Fett und die Muskeln einschließt.

Diese Art der Handchirurgie wird verwendet , wenn ein Bereich, in dem Haut fehlt, nicht gut durchblutet ist.

Geschlossene Reposition und Fixierung

Diese Art der Handchirurgie wird bei Knochenbrüchen oder einem gebrochenen Knochen in einem Teil der Hand, einschließlich der Finger, angewendet and durchgeführt.

Der gebrochene Knochen wird neu ausgerichtet und dann während der Heilung an Ort und Stelle gehalten bzw. immobilisiert.

Reparatur der Sehnen

Aufgrund der Struktur der Sehne, sind Sehnenreparaturen eine schwierige Operation. Hervorgerufen werden Probleme, die jene Eingriffe benötigen, üblicherweise durch eine Infektion, ein Trauma oder einen plötzlichen Riss.

Reparaturen der Nerven

Die Nerven in der Hand können bei oder durch Verletzung sehr leicht beschädigt werden. Die Folge können Funktionsverluste oder Gefühlslosigkeit der Hand sein.

Einige Nervenverletzungen können von selbst heilen, während es eine Reihe von Verletzungen gibt, die eine Operation erfordern.

Wenn der Nerv durchgeschnitten oder durchtrennt ist, kann er repariert werden, indem er wieder mit dem anderen Ende des Nervs verbunden wird.

Gleichzeitig kann auch eine Nerventransplantation durchgeführt werden, bei der der beschädigte Nerv durch Nerven aus anderen Körperregionen ersetzt wird.

Fasziotomie

Diese Art der Handchirurgie und Operation wird nur dann durchgeführt, wenn das Kompartmentsyndrom behandelt werden muss.

Dieser schmerzhafte Zustand tritt auf, wenn es durch Verletzungen zu Schwellungen und erhöhtem Druck in einem kleinen Raum oder Kompartiment im Körper kommt.

Durch den Druck wird die Durchblutung des Körpergewebes beeinträchtigt und die Funktion zerstört.

Das Kompartmentsyndrom kann starke und zunehmende Schmerzen sowie Muskelschwäche verursachen.

Bei dem Eingriff der Fasziotomie nimmt der Arzt einen Schnitt in Hand oder Arm vor.

Jener Schnitt vermindert den Druck, bewirkt ein Abschwellen des Muskelgewebes und so ein Wiederherstellen des Blutflusses.

Durch jenen operativen Eingriff der Handchirurgie wird dabei geholfen, weitere Schäden und Funktionseinbußen an der betroffenen Hand zu verhindern.

Gelenkersatz

Ein Gelenkersatz wird üblicherweise bei Fällen von Handarthrose eingesetzt. Dabei erfolgt der Austausch eines durch die Arthrose zerstörtes Gelenk durch ein künstliches.

Ein künstliches Gelenk besteht aus Metall, Kunststoff, Silikonkautschuk oder aus körpereigenem Gewebe.

Welche Risiken bringen Operationen an der Hand mit sich

Wie die meisten chirurgischen Eingriffe bergen auch Eingriffe in der Handchirurgie die Risiken von Narkose und Blutungen.

Es gibt allerdings eine ganze Reihe weiterer Risiken, verbunden mit einer Operation und stark von der Art des Eingriffs abhängend. Diese Risiken beinhalten Infektionen,

Unvollständige Heilungen, Gefühlsverluste oder der Beweglichkeitsverluste der Hand oder der Finger. Auch die Bildung von Blutgerinnseln ist ein mögliches Risiko.

Handchirurgie in Wien an der Wiener Privatklinik

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