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! COVID-19 Präventionsmaßnahmen – Zutritt zur Wiener Privatklinik. Einzelheiten

Gefäßmedizin

Gefäßmedizin in Österreich an der Wiener Privatklinik

Welche ist die häufigste Krankheit auf der ganzen Welt? Es ist die Gefäßverkalkung und die Atherosklerose ist hierbei immer noch für fast die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich!

Erstklassige Spezialisten an der Wiener Privatklinik behandeln Gefäßverstopfungen durch Atherosklerose

Auswirkung von Atherosklerose

Die Auswirkung und Folge von Atherosklerose ist die Verengung oder Verstopfung von Blutgefäßen.

Die Folgen sind unterschiedlich und hängen von den betroffenen Arterien ab.

Die häufigste Erkrankung dieser Art ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), die durch eine Verstopfung oder Verengung einer oder mehrerer Arterien in den Beinen entsteht. Eine Verstopfung eines Herzkranzgefäßes verursacht einen Herzinfarkt, eine Verengung der hirnversorgenden Arterie (Halsschlagader) einen Schlaganfall, eine Verengung einer Nierenarterie kann zu Bluthochdruck oder Nierenversagen führen.

“Vascular Board” der Wiener Privatklinik

Die moderne Gefäßmedizin zeichnet sich durch ihre Interdisziplinarität aus! Gefäßchirurgen und Angiologen, aber auch interventionelle Radiologen arbeiten Hand in Hand, um bestmögliche Ergebnisse und Behandlungen zu gewährleisten.

Die WPK verfügt daher über ein sogenanntes “Vascular Board”: Ärzte verschiedener Fachrichtungen erarbeiten die optimale Behandlung für Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen. Dies geschieht gemeinsam im Team, um sicherzustellen, dass die Komplexität dieser Erkrankungen aus allen möglichen Perspektiven reflektiert und analysiert wird.

Die WPK sorgt dafür, dass die Spezialisten der verschiedenen Disziplinen eng zusammenarbeiten und auch die Prävention von Stoffwechselstörungen, die den Gefäßerkrankungen vorausgehen, im Blick haben. Entscheidend ist das Verständnis und die Kommunikation von Risikofaktoren, um Gefäßerkrankungen vorzubeugen.

Beste medizinische Behandlung von Gefäßerkrankungen in Österreich an der Wiener Privatklinik

Bei der Behandlung bestehender Gefäßerkrankungen steht am Anfang die Optimierung des Risikofaktorenprofils.

Die beste medizinische Versorgung, die es gibt, basiert auf Medikamenten wie Blutverdünnern, Cholesterinsenkern, sogar blutzucker- oder blutdruckregulierenden Medikamenten!

Daneben gibt es aber nichts Wirksameres als eine Änderung des Lebensstils: nicht mehr rauchen, viel Bewegung und gesunde Ernährung.

Die Behandlung, um die verstopften Arterien zu öffnen, wird von zwei Kernmethoden dominiert:

Die endovaskuläre Behandlung mit einem Ballonkatheter und Stent oder die vaskuläre Behandlung mit einer Bypass-Operation oder einer Atherektomie.

Die Entscheidung über die Therapie trifft das Gefäßboard in einem interdisziplinären Gespräch.

Die Entscheidung über die Behandlungsmethode ist sehr komplex und wird umfassend bewertet, bevor sie getroffen wird.

Generell kann gesagt werden: Kleinere und kürzere Verstopfungen lassen sich eher mit minimalinvasiven endovaskulären Verfahren entfernen, während größere und längere Verstopfungen meist eine Operation erfordern.

Bei der endovaskulären Behandlung wird zunächst ein Katheter durch die Blutbahn zum Zielgebiet geführt und ein Angiogramm durchgeführt. Dies ist als erster Schritt notwendig, um die Blockade zu identifizieren. Danach wird ein Draht zur Stelle der Blockade geführt, wo ein Ballon aufgeblasen wird, um den verengten Bereich zu dehnen, und ein Stent eingesetzt wird, ein Metallgeflechtrohr, das das Gefäß offen hält. Diese minimal-invasiven Verfahren haben unglaubliche Vorteile: Die Risiken sind auf ein Minimum reduziert und die Erfolgschancen sind unglaublich hoch, auch bei schon länger bestehenden Verschlüssen.

In den letzten Jahren hat der Bereich der endovaskulären Behandlung große Fortschritte gemacht und die Komplikationsrate bei Eingriffen an der Koronararterie ist de facto vernachlässigbar.

Die Wiederverengungsrate eines Herzkranzgefäßes (Restenose) liegt langfristig unter zwei Prozent, was zeigt, wie effektiv sich dieses Gebiet entwickelt hat und wie erfolgversprechend eine Behandlung hier für jeden Patienten ist.

Ein weiterer Meilenstein in der endovaskulären Medizin ist der sogenannte transradiale Zugang, bei dem ein Katheter minimalinvasiv über eine Arterie am Handgelenk eingeführt wird.

Dieser Ansatz bringt mehrere bahnbrechende Vorteile mit sich: Ein geringeres Blutungsrisiko, ein geringeres Auftreten von Niereninsuffizienz und der Erhalt der Mobilität des Patienten!

Die Patienten können meist schon am Tag des operativen Eingriffs nach Hause gehen.

Bypass und Atherektomie an der Wiener Privatklinik

Gefäßchirurgen behandeln verengte Gefäße von Kopf bis Fuß.

Über einen Schnitt durch die Haut werden die Gefäße erreicht, freigelegt und chirurgisch behandelt. Die häufigsten Optionen sind die Bypass-Operation und die Atherektomie.

Ein Bypass ist eine chirurgisch geschaffene Umleitung der verstopften Gefäße unter Verwendung eines patienteneigenen Gefäßes (z. B. einer Vene aus dem Bein) oder eines synthetischen Transplantats, um das Blut um den verstopften Abschnitt herumzuleiten. Auf diese Weise kann das Blut das blockierte Gefäß umgehen. Bei der Atherektomie wird die verstopfte Arterie der Länge nach aufgeschnitten, um die oft langgestreckte Plaquebildung zu entfernen. Anschließend wird das Gefäß mit einem Gewebepflaster verschlossen, das zugenäht wird.

Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Gefäßchirurgie: Es geht nicht darum, alles auf den Stand von vor der Operation zu bringen; das Ziel ist die Beseitigung oder Verbesserung relevanter Symptome. Die Entscheidung über die Möglichkeit einer Gefäßoperation wird anhand von Faktoren wie dem Gesundheitszustand des Patienten, Begleiterkrankungen und Lebensumständen getroffen.“

Gefäßmedizin an der Wiener Privatklinik: Behandlung mit Hybridverfahren

Das “Vascular Board”entscheidet sich meist nicht nur für eine der beiden Methoden, also offene Gefäßchirurgie versus endovaskuläre Chirurgie, sondern dafür, dass eine Kombination aus beiden, ein sogenanntes „Hybridverfahren“, zu den vielversprechendsten Ergebnissen führt.

Um ein Beispiel zu nennen: Der Gefäßchirurg könnte die verstopfte Oberschenkelarterie freilegen und den Plaque entfernen, während in der gleichen Sitzung ein Katheter nach oben eingeführt und eine Verengung im Beckenboden aufgedehnt und mit einem Stent versehen wird.

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