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Lungenkrebs

Nicht nur ist Lungenkrebs die weltweit häufigste Krebsart, sie betrifft in gleichem Maße auch beide Geschlechter. Bei Männern ist er der am häufigsten auftretende Krebs, bei Frauen der dritthäufigste.

Gleichzeitig ist Lungenkrebs auch die bei weitem häufigste Krebstodesursache und ist verantwortlich für fast 25% aller Krebstodesfälle. Jährlich sterben mehr Menschen an Lungenkrebs als an Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs zusammen.

Lungenkrebs entsteht hierbei dadurch, dass sich Zellen in der Lunge unkontrolliert teilen, was zum Wachstum von Tumoren führt. Diese schränken die Atmungsfähigkeit ein und breiten sich auf andere Körperteile aus.

 

Die 2 Haupttypen von Lungenkrebs

Die erste Art ist der nicht-kleinzellige Lungenkrebs (NSCLC), der etwa etwa 80 % bis 85 % der Lungenkrebsfälle ausmacht.

Subtypen, ausgehend von unterschiedlichen Lungenzellen, sind hier das Adenokarzinom, das Plattenepithelkarzinom und das großzellige Karzinom; in Prognose und Behandlung sind diese Subtypen oft sehr ähnlich.

Die Lungenkrebsarten Adenokarzinom und Adenokarzinome treten vor allem bei Menschen auf, die derzeit rauchen oder früher geraucht haben und ist gleichzeitig die häufigste Art von Lungenkrebs bei Menschen, die nicht rauchen.

Häufiger bei Frauen als bei Männern diagnostiziert, ist es hier ebenso wahrscheinlicher, dass er bei jüngeren Menschen auftritt als andere Arten von Lungenkrebs.

Üblicherweise wird das Adenokarzinom, das sich in den äußeren Teilen der Lunge befindet, entdeckt, bevor es sich ausgebreitet hat und Menschen mit diesem Lungenkrebs haben in der Regel so bessere Aussichten als Menschen mit anderen Arten von Lungenkrebs.

Plattenepithelkarzinome entstehen dagegen in den Plattenepithelzellen, d. h. in den flachen Zellen, die das Innere der Atemwege in der Lunge auskleiden. Sie treten meist im mittleren Teil der Lunge auf, in der Nähe eines Hauptluftwegs (Bronchus).

Ein großzelliges Karzinom dagegen kann in jedem Teil der Lunge auftreten und neigt dazu, schnell zu wachsen und sich auszubreiten, wodurch eine erfolgreiche Behandlung deutlich erschwert wird.

Auch hier gibt es Subtypen, wie das so genannte großzellige neuroendokrine Karzinom; ein äußerst schnell wachsender Krebs, der dem kleinzelligen Lungenkrebs sehr ähnlich ist.

Die zweite Haupart von Lungenkrebs ist der Kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC), die etwa 10-15% ausmachen.

Jene Lungenkrebsart wächst schneller und breitet sich schneller aus als dies beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs der Fall ist. Auch hat sich diese Art des Lungenkrebs bei etwa 70 % der Menschen zum Zeitpunkt der Diagnose bereits gestreut.

Da dieser Krebs schnell wächst, spricht er in der Regel gut auf Chemo- und Strahlentherapie an.; doch kehrt diese Krebsart bei den meisten Menschen irgendwann zurück.

 

Symptome von Lungenkrebs

Oft treten Symptome erst in einem späten Stadium auf, was die Prognosen und Behandlung erschwert.

In den Fällen in denen Symptome schon früher auftauchen, sind sie oft denen einer Atemwegsinfektion sehr ähnlich.

Gängige leichte Symptome sind hier:

Veränderungen in der Stimme(Beispiel Heiserkeit), häufige Infektionen der Brust (wie Bronchitis oder Lungenentzündung), anhaltender sich verschlimmernder Husten, Kurzatmigkeit oder Schmerzen in der Brust.

Mit diesen leichteren Symptomen ist es natürlich recht schwierig, diese zuzuordnen, weshalb ein zeitiger Besuch beim Arzt umso wichtiger ist.

Gleichzeitig können auch schwerere Symptome auftreten. Diese schließen starke Schmerzen in der Brust, Knochenschmerzen und Knochenbrüche, Aushusten von Blut, Blutgerinnsel sowie Appetitverlust oder Gewichtsabnahme mit ein.

 

Verschiedene Stadien von Lungenkrebs

Eine Stadieneinteilung ist beim Krebs unheimlich wichtig, da er beschreibt, wie weit er sich im Körper ausgebreitet hat und wie schwer er ist.

Die Entscheidung über einen geeigneten Behandlungsverlauf ist stark abhängig vom Stadium.

Eine Einteilung und Unterscheidung ist die zwischen lokalisiert und regional, also der Begrenzung des Krebs auf ein bestimmtes Gebiet oder einer bereits Geschehenen Ausbreitung des Krebs auf nahe gelegene Gewebe.

Ähnlich verhält es sich mit dem TNM-Staging-System (Trusted Source). Medizinische Fachkräfte beurteilen den Tumor nach Größe und Ausbreitung, ob er die Lymphknoten befallen hat oder nicht und ob er sich an anderer Stelle ausgebreitet hat oder nicht.

Eine Stadienseparation gibt es ebenso bezüglich nicht-kleinzelligem und kleinzelligem Lungenkarzinom.

Bei der Stadienbestimmung für den nicht-kleinzelligen Lungenkrebses werden in der Regel die Tumorgröße und -ausbreitung verwendet:

Versteckt: Krebs ist nicht zu erkennen auf Scans, aber Krebszellen können trotzdem im Schleim erscheinen.

Stadium 0: Anormale Zellen befinden sich bereits in der obersten Zellschicht, die die Atemwege auskleidet

Stadium 1, indem sich der Tumor bereits in der Lunge befindet, doch nicht größer als 4cm ist und andere Körperteile noch nicht befallen hat.

Stadium 2 bedeutet, dass der Tumor noch kleiner als 7cm ist, sich aber schon auf Gewebe und Lymphknoten ausgebreitet hat.

Im 3. Stadium ist die Ausbreitung auf die Lymphknoten und andere Lungensegmente übergangen, bevor der Krebs sich im 4. Stadium auf entferntere Körperteile und Kochen ausgedehnt hat.

Auch der kleinzellige Lungenkrebs kann in verschiedene Stadien unterteilt werden:

Hier werden die Stadien als begrenzt und ausgedehnt bezeichnet und beziehen sich darauf, ob sich der Krebs innerhalb oder außerhalb der Lunge ausgebreitet hat.

Wenn vom begrenzten Stadium hier die Rede ist, ist gemeint, dass der Krebs nur eine Seite des Brustkorbs befällt. Gleichzeitig kann der Krebs auch hier schon in umliegenden Lymphknoten vorfindbar sein.

Ca. 33% aller vom Krebs Betroffenen erkennt den Krebs in jenem begrenzten Stadium; oft wird hier Strahlenterapie eingesetzt.

Wenn der Krebs sich im ausgedehnten Stadium befindet, hat sich der Krebs bereits weiter ausgebreitet und entsprechend sind Lunge oder andere Körperteile bereits betroffen. Leider erfahren etwa zwei Drittel der Betroffenen in jenem ausgedehnten Stadium vom Lungenkrebs.

 

Risikofaktoren

Wenn von den Risikofaktoren die Rede ist , muss differenziert betrachtet werden.

Es gibt eine ganze Reihe von Risikofaktoren, die sich nicht wirklich steuern oder verhinden lassen, wie beispielsweise frühere Strahlentherapien, Luftverschmutzung, der Menschen alltäglich ausgezetzt sind am Wohnort oder Arbeitsplatz sowie beispielsweise ein genetisch bedingtes höheres Risiko aufgrund familiärer Vorgeschichten.

Gleichzeitig gibt es aber eben auch einige Faktoren, die sich reduzieren und mindern lassen. Die offensichtlichste und effektivste Reduzierung des Risikos für die größte Gruppe an Betroffenen wäre das Unterlassen des Rauchens.

Etwa 80% aller Todesfälle von Lungenkrebs sind auf Rauchen zurückzuführen: Eine absolut erschreckend hohe Zahl.

Je mehr geraucht wird und je länger geraucht wird, desto höher das Risiko!

Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen: Welches Medium genutzt wird spielt für das Risiko und die Häufigkeit der Erkrankungen eine unwesentliche Bedeutung.

Auch der Mythos von harmloserem Rauchen leichter Zigaretten mit niedrigerem Teergehalt und deren verminderten Risiko ist nich korrekt: Das Risiko bleibt das selbe. Eine Außnahmestellung nimmt hier das Rauchen von Mentholzigaretten ein, welches sogar ein erhöhtes Risiko darstellt.

Ein weiterer Faktor, der sich reduzieren und eigentlich vollständig eliminieren lässt,  ist das Passivrauchen.Denn das Einatmen des Rauchens anderer erhöht ebenso das Risiko für Lungenkrebs; also selbst dann, wenn Sie selbst nicht rauchen oder nie geraucht haben.

Mehr als 7000 Todesfälle entstehen jährlich durch jenes Passivrauchen, eine abnorm hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass dies so einfach abgewendet werden könnte, indem Raucher andere konsequent nicht dieser Gefahr aussetzen.

 

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